Meine Erfahrung mit Stadtfotografie

In den letzten Jahren bin ich in einigen Städten verschiedenster Länder herumgekommen. Stadtfotografie bzw. Streetfotografie war da ganz natürlich aufzunehmen. Ein paar Erfahrungen, die ich mit Stadtfotografie gemacht habe stelle ich Euch hier vor.

Nimm dir Zeit

Oft bin ich durch kleine Gassen, über große Plätze und durch grüne Parks gelaufen – ganz langsam. Ich habe gelernt, dass man gerne 360° um sich herumgucken kann. Auch mal bücken oder nach oben gucken bringt neue Blickwinkel. Reflektionen ändern sich bekannterweise je nach Winkel. Wenn man sich dann auch noch in Ecken einer Straße oder eines Platzes stellt wo man sich normalerweise nie aufhalten würde, kann man ganz neue Fotomotive finden. So konnte ich zum Beispiel mehr auf mein Bild bekommen oder gänzlich neue Fotoobjekte finden.

Nimm dir auch Zeit mehr Ecken der Stadt kennenzulernen, in denen du noch nie warst oder die du nicht auf dem Schirm hattest. Ich habe beispielsweise nach Cafés in mir unbekannten Vierteln gesucht und mich dann daran orientiert. So konnte ich nicht nur neue Fotomotive aufnehmen, sondern noch besser die Städte kennenlernen.

Achte auf Details und Bewegung

Reflektionen, Personen eingerahmt durch Türen oder Äste, optische Illusionen, Symmetrien, Licht-Schatten-Spiel,… Dies sind alles Dinge, die einem natürlich zufälligerweise auffallen können, aber man kann auch gezielt danach suchen um auch an bekannten Plätzen einer Stadt noch Neues zu finden und kreative Bilder zu zaubern.

Es ist außerdem viel interessanter Personen (oder Tiere) und Fahrzeuge auf den Fotos abzulichten. Wenn man ein Bild im Kasten hat auf dem eine Person ist, heißt es noch lange nicht, dass es ein gutes ist. Ich habe gelernt auch mal ein Bild zu viel zu schießen, da Bewegungen sich schnell verändern. Die Gesten von Menschen auf Bildern oder die Position eines Autos in einer Straße kann entscheidend sein für die Qualität (Symmetrie, Dimensionen,…).

Lies mehr: Tipps & Tricks zum Spiel mit Schärfe und Unschärfe: Auch super für Stadtfotografie

Stadtfotografie in Schweden

Das verflixte Licht

Eine Straße oder eine Stadtszene kann zu unterschiedlichen Tageszeiten komplett anders aussehen, im Schatten oder im harschen Licht liegen. Das weiche Morgenlicht zum Sonnenaufgang oder das dämmrige Abendlicht sind perfekt für Straßenfotografie. Die Häuser liegen nicht so oft halb im harten Licht und halb im Dunklen, sondern wirken eher warm. Wenn das Licht mal nicht richtig war, der Ort für ein Foto mir aber schon gefiel, bin ich gerne (wenn möglich) ein paar Stunden oder Tage später wiedergekommen um dann ein schöneres oder passenderes Foto aufzunehmen.

Eure Tipps?

Wie Ihr seht haben alle Ideen und Tipps mit Zeit zu tun: Die Zeit, die man sich nimmt Motive zu finden; wie lange man auf das richtige Licht wartet, zu welcher Tageszeit bzw. Uhrzeit man sich aufmacht für den Fotospaziergang und und und. Falls ihr noch Tipps für Stadtfotografie habt, schreibt sie gerne in die Kommentare.

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_ Maike